17. Juni 2018

Daily Archives

  • Dany und die Frage der Fairness.

    Wer mich kennt, der weiß, dass ich eher unangepasst bin. 

    Das ich auch mal unbequeme Fragen stelle und Dinge anspreche, über die man eigentlich besser die Klappe halten sollte.

    Zu meiner Entschuldigung: ich kann nicht anders.

    Und eine Sache geistert mir schon lange durch den Kopf.

    Die Sache mit mir, der SelfpublisherIn und den Book-on-Demand-Anbietern.

    Was ist das eigentlich genau für ein Vertrag, den ich da mit diesen Anbietern abschließe?

    Ein Autorenvertrag?

    Aber diese Book-on-Demand-Anbieter sind im Grunde genommen ja gar keine Verlage. Ergo: auch kein Autorenvertrag. Denn sonst würden sie sich ja um alles, was rund um eine Buchveröffentlichung ansteht, kümmern. So wie das Verlage eben tun.

    Sie würden mir das Manuskript lektorieren und korrigieren. Sie würden mit mir gemeinsam ein Cover und einen Titel erarbeiten und das Marketing organisieren.

    Das tun sie aber nicht.

    Nur, was sind sie dann?

    Schließe ich somit einen Vertrag mit einer Druckerei ab?

    Denn das sind sie aus meinem Verständnis heraus. Ein Unternehmen, dass sich bereit erklärt, aus meinen Druckdaten, die ich übrigens selbst hergestellt habe, ein Buch zu machen. Ich habe das Cover entwerfen lassen und bezahlt. Ich habe das Manuskript bis auf das letzte Wörtchen ENDE wieder und wieder überarbeitet, bearbeitet und kenne bis zu diesem Zeitpunkt jedes Wort auswendig.

    Warum also, ist es mir laut Vertrag untersagt, mein Buch in einer anderen Druckerei drucken zu lassen, die eventuell viel günstiger ist?

    Warum ist es mir laut Vertrag untersagt, an diversen Literaturwettbewerben teilzunehmen?

    Warum muss ich Autorenexemplare bestellen, die mich in einer geringen Stückzahl teurer kommen, als wenn ich mein eigenes Buch in der Buchhandlung kaufe?

    Ich finde das… Continue reading